ANERKANNTE WILDBIOLOGEN UND WISSENSCHAFTLER FORDERN EINE REGULATION DER WOLFSBESTÄNDE!

Anerkannte Wissenschaftler und Wildbiologen fordern eine Regulation der Wolfsbestände in Mitteleuropa. Sie verlangen eine konsequente Lösung des "Wolfsproblems". Am Schluss findet man das Verzeichniss der Publikationen.

Dieses Dokument wird in den Beiträgen zur Jagd- und Wildforschung 2016 der Gesellschaft für Wildtier- und Jagdforschung e.V. veröffentlicht und kann hier runter geladen werden.

 

Unsere Kommentare fügen wir in kursiver  blauer Schrift an.

 

Vernunft und Augenmass fordern die Weidetierhalter im Umgang mit den Grossraubtieren seit dem ersten Auftauchen von Luchs, Bär und Wolf.

Unsere politischen Vorstösse zielen keines Wegs auf die Ausrottung dieser Tiere ab. Wir setzen uns aber gegen eine flächendeckende Ausbreitung ein. Es hat in Mitteleuropa Platz für diese Tiere, jedoch soll die Weidetierhaltung nicht beeinträchtigt oder verunmöglicht werden.

Weder Bär, Luchs noch Wolf sind vom Aussterben bedroht. Jagd auf Grossraubtiere findet selbst in eurpäischen Ländern statt, welche die Berner Konvention unterzeichnet haben.

 

 

Wir distanzieren uns von illegalen Abschüssen und waren zugleich vor der explosiven Reproduktionsrate der Wölfe und wir wiesen schon immer auf die schwerwiegende Entwicklung einer dichten und flächenden Wölfspräsenz hin.

Herdenschutz mit Zäunen und Hunden haben sich dieses Jahr mehrfach als wirkungslos und finanziell nicht tragbar erwiesen. Es wurden Zäune mit Helikoptern eingeflogen. Wer kann sowas finanzieren?

 

 

Von selbsternannten Wolfskennern oder -Liebhabern werden falsche Fakten verbreitet, die leider in den Medien lieber veröffentlicht werden als die harten Fakten. (Beobachter 25/26 2016 Seite 19: Dem Wolf zum Opfer fallen 200 Schafe...diese Jahr waren es über 400 Schafe, Ziegen etc..; Der Tagesanzeiger vom 29.9.2016 nennt auf 200 Wolfsopfer und ist über die Aktuellen Zahlen nicht im Bild)

Diese über 400 Wolfsopfer haben wir heute mit ca. 30-40 Wölfe. Wie sieht es mit 300 bis 400 Wölfe aus?

 

 

Den Wolfsbeführwortern und Personen die für das Monitoring zuständig sind,  ist die Reproduktionsrate der Wölfe bekannt, jedoch sind diese Personen nicht bereit, rechtzeitig die Gesetzesgrundlage für die Zukunft anzupassen. Sie verharren aus Angst vor Ihren Unterstützern, Geldgebern und Wählerstimmen. 

 

Wie oben erwähnt, sind wir gegen eine Ausrottung der Wölfe und anderen Grossraubtieren, doch jede Wildtierart deren Bestand gesichert ist, wird zur Schadensreduktion gemanaget. Die Population unsere"Wölfe" aus Italien haben sich nun mit den aus Frankreich, dem Balkan und Deutschland verbunden. Natürlich ist die Wolfsdichte bei uns nicht so hoch wie in Italien oder Frankreich, da es sich bei uns um Ausläufer dieser Populationen handelt. Dies bedeutet, dass unsere "Wölfe" nicht vom Aussterben bedroht sind, sich jedoch glücklicherweise noch nicht flächendeckend verbreitet haben. Aus diese Grund ist ein Bejagung mit guten Gewissen realisierbar.

Selbst auf der Roten Liste steht der Wolf als NICHT GEFÄHRDET - LEAST CONCERN.

Zwischen Spanien, Frankreich, Italien, Schweiz und dem Balken, leben tausende von Wölfen. Der genetische Austausch wurde von verschiedenster Seite aus belegt. Selbst bei 30 Wölfen in der Schweiz, ist der genetische Austausch gesichert. Die Situation verhält sich genau gleich wie in Deutschland!

Von der Land- und Alpwirtschaft genutzte sowie dicht besiedelte gebiete müssen vom Wolf frei gehalten werden. Die Kantone sollen Lebensräume für die Wölfe definieren.

Damit die Population gemanagt werden kann, gehört der Wolf ins Jagdrecht, jedoch muss dieser wegen den grossen Schäden als Sonderfall behandelt werden. Denn wir sind uns sicher, dass die Jägerschaft nur bereit ist für Schäden von Wildtieren aufzukommen, die auch richtig bejagt werden können. Wir sehen immense Kosten für Schäden auf uns zukommen.  

Auch in der Schweiz leiden die Reh- und Gamswildbestände unter dem Druck der Raubtiere. In gewissen Regionen wurde von den Jägern freiwillig auf die Gamsjagd verzichtet und in anderen Regionen sind die Zahlen der erlegten Rehe wegen der hohen Luchsdichte um 50% eingebrochen. 

Der Rückgang der Beutetiere wird einen erhöhten Druck auf die Nutztiere zur Folge haben!

Wir vermuten, dass es sich bei den in der Schweiz als Wölfe bezeichneten Tiere nicht durchwegs um reine Wölfe handelt. Diese sogenannten Wolfsmischlinge oder auch Hybriden müssten aus ARTENSCHUTZ GESICHTSPUNKTEN dringend erlegt oder andrestweitig entnommen werden. 

Zu dieser Frage ist eine Motion im Nationalrat hängig.

In den heutigen Diskussionen rund um den Wolf werden die möglichen Probleme und Gefährdungen der Bevölkerung und Nutztieren durch die Verbreitung von Parasiten wie den Echinococcus granulosus ausgeblendet. Selbst die WHO beschäftigt sich mit diesen Parasiten. Der Echinococcus granulosus wir hauptsächlich durch die Wölfe verbreitet und hat nicht nur Mäuse wie der Fuchsbandwurm, sondern auch Rinder, Schafe, Pferde, Hunde, Hirsche, Rehe, Elche etc. und MENSCHEN als zwischen oder Fehlwirte. Ein Befall mit diesem Parasiten ist nur sehr schwer behandelbar.

Bild

Rechts: Kreislauf des Echinococcus granulosus - Hundebandwurm

Links: Kreislauf des Echinococcus multilocularis - Fuchsbandwurm

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Forderungen zur Lösung des Wolfproblems
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