09.01.2017 dr. laurent garde argumentiert mit fakten!

Argumente und Fakten von Dr. Laurent Garde und andere Ansichten von Beate Jessel.

Tierhalter müssen sich mit Fakten beschäftigen und können die Bedrohung nicht philosophisch betrachten, da diese Realität ist.

Frau Jessel spricht vom von aussterben bedrohten Wölfe, was wirklich realitätsfern ist.

 

07.01.2017 hannoversche allgemeine - so sehen schutzzäune aus

Die Hannoversche Allegmeine berichtet im 6.1.2017 über den Bau von einem wolfssicheren 2 Meter hohen Schutzzaun für Schafe.

 

WIRD SO IN ZUKUNFT UNSERE WEIDETIERHALTUNG AUSSEHEN?

 

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07.01.2017 wölfe in oberkunkels

Die Südostschweiz berichtet am 6.1.2017 über Wolfssichtungen am Oberkunkels. Sind diese Wölf jetzt schon wieder am Dorfrand von Tamins und Felsberg?

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31.12.2016 wir wünschen ihnen Einen guten Rutsch ins 2017

Mit dem Anstieg der Wolfspopulation häufen sich die Sichtungen.

29.12.16 Auf der Fahrbahn von Vättis nach Mapragg Kanton St. Gallen um 5:50 Uhr

Blick 28.12.16 Wolf auf dem Ofenpass. Evtl. bildet sich im Engadin bald ein weiteres Rudel.

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22.12.2016 wallis: Abschuss von jungwolf erfolgreich

Der Walliser Wolf ist bereits tot

Am Mittwoch erteilte das Bundesamt für Umwelt dem Kanton Wallis grünes Licht für den Abschuss eines Jungwolfs. Die Jäger liessen sich nicht zweimal bitten.

 

 

Die Wildhut des Kantons Wallis hat am Donnerstag einen weiblichen Jungwolf in der Augstbordregion VS geschossen.

Der sogenannte Regulationsabschuss erfolgte mit der Zustimmung des Bundesamtes für Umwelt.

 

Das Jungtier sei in der Nacht in den Schattenbergen und in Siedlungsnähe abgeschossen worden, teilte der Kanton Wallis mit. Nebst der Reduktion des Rudels solle der Abschuss eine abschreckende Wirkung haben, damit sich das Rudel von den Siedlungen fernhalte.

 

Schwelle für Abschuss überschritten

Der Kanton und das Bundesamt für Umwelt hatten am Mittwoch die Erlaubnis erteilt, das Jungtier abzuschiessen. Sie hätten übereinstimmend festgestellt, dass die Schwelle von 15 Nutztierrissen für die Regulierung überschritten sei, begründeten sie den Entscheid.

 

Gemäss geltendem Gesetz ist die Bestandesregulierung einer geschützten Tierart möglich, wenn sie einen zu hohen Bestand aufweist und dadurch grosser Schaden oder eine erhebliche Gefährdung entsteht. Der Kanton benötigt dazu die Bewilligung des Bundes.

 

Paar mit drei Jungtieren

Durch das Monitoring der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) wurde in der Augstbordregion ein Wolfsrudel festgestellt. Es besteht aus dem Männchen mit der Bezeichnung M59, dem Weibchen F14 und mindestens drei Jungtieren.

 

Die Abschussbewilligung bezieht sich auf die Fortpflanzung des Wolfsrudels. Sie beträgt eine Anzahl Wölfe von maximal der Hälfte der Welpen des betreffenden Jahres, unter Schonung der Elterntiere.

 

(nag/sda)

 

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Kommentar:

Die Entnahme dieses Jungwolfes wird beim Anwachsen des Wolfsbestandes in der Schweiz nicht der letzte artenschutzgerechte Managementmassnahme der staatlichen Wildhut gewesen sein. Je mehr Wölfe es gibt, desto mehr muss eingegriffen werden. Zu diesem Schluss muss man kommen, wenn man die Situation im Ausland mitverfolgt.

 

Wir hoffen nun, dass sich die Walliser Wölfe von dieser korrekten Entnahme ihre Lehre ziehen werden und sich nicht mehr Menschen, Siedlungen und Nutztieren nähern.

 

Schon im nächsten Frühjahr sind im Wallis 3 bis 6 und im Kanton Graubünden 3-12 Jungwölfe zu erwarten. Auch im Kanton Tessin wird sich das Rudel sicherlich weiter fortpflanzen und auch 3-6 Jungwölfe grossziehen.

 

Dies bedeutet, dass wir nächstes Jahr mit bis zu 24 jungen Wölfe rechnen müssen und sich dadurch die Probleme erneut steigern werden. Dies wird zu weiteren Entnahmen führen.

 

In den USA wäre das ganze Rudel entnommen worden, da die anderen beiden überlebenden Jungwölfe das Reissen von Haus- und Nutztieren bald von den Elterntieren lernen werden und diese dann auch an ihre Jungen weiter geben werden. In den USA glaubt man, dass nur mit der Entnahme des ganzen Problem-Rudels die Angriffe eliminiert werden und so das Wissen wie man Nutztiere in Menschen nähe reisst verloren geht.

 

 

21.12.2016 bafu gibt grünes licht für den wolfsabschuss im wallis

Ein Jungwolf steht auf der Abschussliste

Das Bundesamt für Umwelt gibt dem Kanton grünes Licht für den Abschuss eines Welpens in der Augstbordregion.

 

 

Im Wallis darf in der Augstbordregion ein junger Wolf geschossen werden. Die Behörden haben eine Bewilligung dazu erteilt. Sie ist längstens bis am 31. März 2017 gültig.

Der Kanton und das Bundesamt für Umwelt (Bafu) hätten übereinstimmend festgestellt, dass die Schwelle von 15 Nutztierrissen für die Regulierung überschritten sei, heisst es heute in einer Mitteilung des Kantons.

 

Grosser Schaden

Im Streifgebiet des Rudels hätten Wölfe im Verlaufe des Jahres trotz den getroffenen Schutzmassnahmen insgesamt 157 Nutztiere gerissen. Allein in der Zeit vom 13. Mai bis zum 20. Juli 2016 seien nachweislich mindestens 20 Nutztiere in geschützten Situationen gerissen worden.

Gemäss geltendem Gesetz ist die Bestandesregulierung einer geschützten Tierart möglich, wenn sie einen zu hohen Bestand aufweist und dadurch grosser Schaden oder eine erhebliche Gefährdung entsteht. Der Kanton benötigt dazu die Bewilligung des Bafu.

 

Paar mit drei Jungtieren

Durch das Monitoring der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) wurde in der Augstbordregion ein Wolfsrudel festgestellt. Es besteht aus dem Männchen mit der Bezeichnung M59, dem Weibchen F14 und mindestens drei Jungtieren.

Die Abschussbewilligung bezieht sich auf die Fortpflanzung des Wolfsrudels. Sie beträgt eine Anzahl Wölfe von maximal der Hälfte der Welpen des betreffenden Jahres, unter Schonung der Elterntiere.

Sollten im Rahmen des Monitorings weitere als die drei Jungtiere festgestellt werden, so werde die Abschusszahl vom Kanton nach vorgängiger Information des Bafu entsprechend angepasst, heisst es weiter.

 

(nag/sda)

 

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20.12.2016 pferdebesitzer - aufgepasst

Lucie Fer aus La Bresse berichtet im Facebook über Ihren Verlust eine Fohlens an die Wölfe

 

 

Lucie Fer

14. Dezember · 

 

Aujourd'hui je sors de mes gonds! Après s'en être pris a nos brebis et agneaux, voilà comment nous avons retrouvé un de nos poulain ce matin a 400m de la maison. J'informe les mauvaises langues pro loups que ce poulain était en très bonne santé et plein de vie. Désolé pour ceux que ça choque mais on ne peut pas taire le problème, ça devient trop grave.

 

Frei übersetzt:

Heute verlässt mich die Ruhe! Nachdem die Wölfe unsere Schafe und Lämmer angefallen haben, fanden wir heute Morgen unser Fohlen gerissenes 400 Meter vom Haus entfernt. 

Für die Wolfsbeführworter: Das Fohlen war sehr gesund und voller Leben. 

Für die, die schockiert sind und der Anblick schmerzt, tut es mir leid.

Leider wird das Problem zu gross um den Mund zu halten!

 

 

Deutschland:  8.6.2016 etwas älter

VORFALL IN WILDESHAUSEN

Pony liegt blutüberströmt auf Weide – war es ein Wolf?

Jasper Rittner - Link zum Artikel

 

Das acht Jahre alte Tier hatte überall am Körper Biss- und Rissspuren. Ob es von einem Wolf angegriffen wurde, soll jetzt eine DNA-Analyse klären. Die Pferdebesitzerin sorgt sich indes um ihre Tiere – aber auch um die Menschen in Wildeshausen.

 

WILDESHAUSEN Die Aufregung ist der Pferdebesitzerin noch gut anzumerken. Als sie am Montag nach ihren Tieren auf der Weide bei Hanstedt schaute, erlebte sie eine schlimme Überraschung. Ein Pony lag blutüberströmt auf der Weide, überall am Körper Biss- und Rissspuren. Doch das Kleinpferd (Rasse Welsh A) hatte den Angriff überlebt. Die anderen vier Tiere auf der Weide wurden hingegen nicht angegriffen.

 

Sehen Sie hier wo und wie die Tiere in Niedersachsen zuschlagen: Der Wolf im Zahlenpelz

 

Die Besitzerin dachte sofort an einen Wolf. Und auch ein Jäger beurteilte die Bisswunden als typisch. Zudem wurden in den vergangenen Monaten an der Grenze zum Landkreis Vechta immer wieder Wölfe gesichtet. „Im Herbst habe ich auch mal einen gesehen“, so die Pony-Besitzerin.

 

Sie alarmierte den Wolfsberater. Torsten Schumacher, der eigentlich für den Landkreis Vechta zuständig ist, nahm sich des Falles an. Doch auf die Frage, ob es denn nun ein Wolf war, wollte er sich am Dienstag nicht festlegen. „Es wurden DNA-Spuren gesichert. Die werden demnächst ausgewertet, dann haben wir Klarheit“, so der Tierarzt. An Spekulationen wolle sich Schumacher nicht beteiligen. Aber Biss- und Risswunden könnten auch von Hunden oder Wolfshunden stammen.

 

In den vergangenen eineinhalb Jahren wurden 29 potenzielle Wolfsattacken im Raum Vechta-Visbek-Goldenstedt und dem nordöstlichen Teil des Landkreises Diepholz dokumentiert. Mehr als 30 Schafe wurden dabei getötet. Auch Kälber und Gatterwild wurde angegriffen. All dies ist in einer Datenbank des „Wildtiermanagements Niedersachsen“ aufgelistet.

 

 

Die Pferdebesitzerin aus Hanstedt ist nach dem Angriff in ganz besonderer Sorge. „Kann ich jetzt überhaupt noch nachts Tiere auf einer Weide lassen?“, fragt sie. Vor allem Fohlen seien für einen Wolf eine leichte Beute. Sie sorgt sich aber auch um Menschen. Dass Wölfe mitunter gar nicht so scheu sind, zeigt der Fall vom März 2015. Damals spazierte ein Tier mitten durch eine Siedlung in Wildeshausen.

19.12.2016 ineffizienz des herdenschutzes - leren aus frankreich

Eine Präsentation von Dr. Laurent Garde vom CERPAM (Centre d'Etudes et de Réalisations Pastorales Alpes Méditerranée pour la gestion des espaces naturels par l'élevage)   über die Problem des Herdenschutzes.

 

Dr. Laurent Garde ist Herdenschutzbeauftragter und zeigt die Probleme auf, d.h. der Herdenschutz funktioniert nicht wie erwartet!

Die Anzahl der Risse steigt linear mit der Anzahl der Wölfe!

Mit Nachtpferchen werden die Weideflächen übernutzt und stellen eine mögliche Gefahr für Erosion dar!

Mangels Wildtieren als Beute, dem Verlust der Angst vor dem Menschen und der Lernfähigkeit der Wölfe leichte Beute zu machen, werden immer mehr geschützte Herden angegriffen.

Diese Herden sind mit Nachtpferchen, Herdenschutzhunden und Hirten geschützt, dass ist das komplette Programm, welches in der Schweiz auch angewendet werden soll oder muss.

Wir sehen im Ausland, dass es nicht funktioniert. Unsere Wölfe kommen auch aus Italien und Frankreich, was bedeutet, dass unsere Wölfe die gleiche Intelligenz besitzen.

Durch Verlust der Angst vor dem Menschen und dem besseren Schutz in der Nacht, verlagern sich die Angriffe immer mehr auf den Tag. Mittlerweile verbucht Frankreich fast gleich viele Angriffe während des Tages. 

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18.12.2016 frankreich: tir de defense - abschuss bei notstand

Marseille: Ein Schafhalter hat in Südfrankreich einen Wolf der seine Herde schon einmal angegriffen hatte mit einem "Notwehr Schuss" straffrei erlegt. 

Ein Abschuss im Notstand wäre in der Schweiz gem. Prof. Dr. R. Schumacher auch möglich. So ein Handeln könnte gem. Prof. Schumacher eine ungerechtfertigte Gerichtsverhandlung nach sich ziehen. 

 

18.12.2016 deutschland: ganze schadenstifende rudel müssen entnommen werden nicht nur einzelwölfe!

Der deutsche Schafhalterverband fordert den Abschuss der Wölfe und Dr. Laurent Garde empfiehlt nicht nur einzelne Wölfe sondern das ganze schadenstiftende Rudel zu entnehmen. Da alle Rudelmitglieder die Angriffe auf Nutztiere gelernt und die Scheu vor dem Menschen verloren hätten.

So wird keine Rudelstrucktur zerstört und es gibt neuen Platz für ein unproblematisches Rudel. Diese Praxis wir in den USA schon länger im Umgang mit Problemwölfen erfolgreich angewendet.

 

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15.12.2016 Reaktion der presse und politik auf die demo in hannover!

14.12.2016 Hannover: demo vor dem landtag - die deutschen haben die nase voll!

Die Demonstration vor dem Landtag in Hannover wurde von der www.wnon.de - Interessengemeinschaft Weidetierhalter Nord/Ost Niedersachsen organisiert.

 

Es braucht viel, die Ethik- und Politkkonformen Tierhalter emotional soweit sind, dass Sie Ihre toten Tier der Öffentlichkeit und Politik vor die "Füsse werfen"!

 

14.12.2016 Hannover: premiere des films - weidetierhaltunge: geliebt, gewollt, geopfert?

Heute findet die Premiere des Films Weidetierhaltung: Geliebt, Gewollt, Geopfert statt.

 

Wo: RP 5 Stage, Raschpaltz 5, 30161 Hannover - Anfang 19:00 Uhr

 

Wir wünschen viel Erfolg und Gehör bei Presse, Bevölkerung und Politik!

14.12.2016 deutschland: Alpakas von wolf gerissen?

 Wie Dr. Laurent Garde sagt, bieten Alpakas keine Schutz vor Wölfen. Zur Erinnerung, Wölf reissen Elche und Bisons, Alpakas können überspitzt ausgedrückt als Vorspeise betrachtet werden.

 

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Landwirt Frank Nitzsche gibt den Alpakas, die verletzt oder mit dem Schrecken davon gekommen sind, eine extra Portion Futter.

Attacke in Berkenbrück

Alpakas von Wolf gerissen? Große Sorge um die Tiere

Drei tote und zwei verletzte Alpakas auf der Bergranch in Berkenbrück (Teltow-Fläming) gehen wohl wieder auf das Konto von Wölfen. Alle Anzeichen sprechen dafür, doch erst soll der DNA-Test abgewartet werden. Ein Rissgutachter war vor Ort. Der Landwirt ist verunsichert und macht sich große Sorgen um seine Kälber und Fohlen.

 

Berkenbrück

Drei tragende Alpakas sind tot, zwei weitere, ebenfalls tragende Tiere, sind verletzt. Landwirt Frank Nitzsche kann nicht fassen, dass seine vierbeinigen Lieblinge nicht mehr vergnügt auf der Wiese umherspringen. Es deutet alles darauf hin, dass es Wölfe waren. „Aber erst muss der DNA-Test ausgewertet sein, um dies mit Sicherheit sagen zu können“, sagt Frank Nitzsche. Der Rissgutachter war gestern vor Ort und hat alles aufgenommen und vermessen.

Die Alpakas, die gechipt sind und einen Ausweis haben, standen auf einer eingezäunten Wiese. Der Elektrozaun sollte die Tiere vor unliebsamen Besuchern schützen. Doch es hat nichts genutzt.

 

DER WOLF IST ZURÜCK IN BRANDENBURG

Bei der Karte einfache auf die "Fähnchen" klicken und das Ereignis wird eingeblendet.

1998 entschied sich Frank Nitzsche, für die Ferienkinder auf seiner Bergranch in Berkenbrück Alpakas anzuschaffen. Seitdem verging kein Tag, an dem die Tiere nicht gestreichelt und geknuddelt wurden. Oft gingen die Kinder mit ihnen spazieren; sie hatten ihnen auch Namen gegeben. Erst vor wenigen Tagen war der Landwirt mit den Vierbeinern in Kindereinrichtungen der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. Die Tiere werden aufgrund ihres ruhigen und friedlichen Charakters auch in tiergestützten Therapien eingesetzt.

Für Frank Nitzsche war es gestern Morgen ein grauenhafter Anblick. Von einem Tier war so gut wie nichts mehr übrig, bei einem anderen hingen die Eingeweide heraus und das dritte war totgebissen. Zwei Alpakas wiesen Verletzungen an den Hinterläufen auf. Der Berkenbrücker ist Landwirt mit Leib und Seele. Dieser Vorfall hat ihn ziemlich verunsichert. Zumal er ja noch weitere Tiere hat. „Ich muss jetzt erst einmal sehen, was alles zu tun ist“, sagt Nitzsche.

Der Tierarzt war gestern gleich zur Stelle, um nach den verletzten Tieren zu schauen. Zudem müssen die gerissenen Tiere beseitigt werden. „Das ist ein finanzieller Schaden, der uns weh tut“, fügt Nitzsche hinzu. Aber am meisten Sorgen macht sich Frank Nitzsche um die drei Kälber, die gerade geboren wurden, sowie um die Fohlen. Bisher hat er bei seinen Ausritten nirgends einen Wolf entdecken können. Und auf seiner Bergranch gab es bislang keine Vorkommnisse. Mit dem Elektrozaun fühlte er sich relativ sicher. Doch das hat sich geändert. Kurz nachdem die toten Alpakas entdeckt worden waren, sah ein Reitschüler in der Nähe des Berkenbrücker Friedhofs einen Wolf.

 

Von Margrit Hahn

14.12.2016 trotz mannshohem zaun: wölfe töten im blutrausch20 damhische!

Verbände fordert Gestaltung des Jagdrechts

Nach Wolfsriss in Brockhimbergen: Tabulose Debatte soll her

ib Brockhimbergen. Der Angriff von Wölfen auf eine Damwild-Herde in Brockhimbergen (AZ berichtete) hat nicht nur kreisweit Entsetzen ausgelöst. Das Landvolk Niedersachsen teilt mit, dass die Halter von Weidetieren sich inzwischen an der Grenze der Belastbarkeit sähen. Trotz immenser Anstrengungen könnten weitere Übergriffe durch den Wolf nicht verhindert werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

 

Auch wollten die Weidetierhalter nicht länger den grausamen Anblick der durch den Wolf gerissenen oder verstörten Tiere ertragen. „Die Tierhalter sind psychisch und physisch ausgelaugt“, resümiert Hartmut Schlepps für das Landvolk. „Im Wettlauf gegen weitere Wolfsübergriffe sind sie ohne echte Bestandsregulierung des Wolfes dauerhaft zum Verlierer verdammt.“ Man wolle den Wolf nicht großflächig bejagen oder ausrotten, sondern auffällig gewordene Tiere abwehren und auch abschießen dürfen.

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Geht es nicht oben rüber, wird gegraben!

12.12.2016 In litauen gibt es auch regelmässig wolfsjagden

Bild: viptrophy.com

In Litauen wurden 30 von 60 erlaubten Wölfe erlegt.  Die Wolfsjagd wurde am 15. Oktober eröffnet.

 

Zwischen 1. Januar und 1. August 2016 wurden 245 Angriffe auf Nutztiere registriert. 689 Nutztiere mussten geschlachtet werden!

 

Die Wölfe hätten keine Angst mehr und griffen nicht nur in der Nacht sondern auch während des Tages an und hätten keine Angst vor den Menschen gezeigt. Es wurden sogar mindest Abschussquoten festgelegt. 

 

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Kommentar:

Dies zeigt uns wieder, dass in den Ländern die immer mit dem Wolf gelebt haben und wo die Wölfe nie ausgestorben sind, die Jagd auf Wölfe eine ganz normale Angelegenheit zur Reduktion der Schäden ist. 

 

Dies ist genau das Gegenteil von dem, was unsere Wolfsfachleute erzählen!

 

Ganz einfach: Weniger Wölfe -> weniger Risse

 

10.12.2016 elsass macht zum 2ten mal jagd auf die wölfe!

Wölfe zum Abschuss freigegeben

Erlass erlaubt Jagd auf Wölfe in 60 lothringischen Gemeinden – Tierschützer empört

 

Saarbrücker Zeitung

 

Von SZ-Redakteurin Hélène Maillasson

 

Bisher durften Jäger lediglich Warnschüsse abgeben, wenn Wölfe einer Schafsherde zu nahe kamen. Nun gehen die Behörden in den Vogesen und im Bezirk Meurthe-et-Moselle einen entscheidenden Schritt weiter. Doch die Abschuss-Freigabe stößt auf Widerstand.

Nancy. In 60 Gemeinden der Départements Vogesen und Meurthe-et-Moselle ist die Jagd auf Wölfe ab sofort erlaubt. Das haben die jeweiligen Präfekturen jetzt bekannt gegeben. Begründet wird der Erlass durch die hohe Anzahl an Angriffen durch Wölfe im vergangenen Jahr. Demnach starben 2015 und 2016 insgesamt 469 Tiere bei Wolfsattacken. Alle von den Züchtern getroffenen Schutzmaßnahmen hätten bisher nur wenig gebracht. Werden Schafe oder Rinder durch Wölfe gerissen, bekommen die Halter eine Entschädigung vom Staat. Auch wegen dieser Kosten haben sich die Behörden dafür entschieden, den Abschuss der Wölfe zu erlauben. Bisher waren lediglich Warn- und Verteidigungsschüsse gestattet, wenn sich ein Wolf tatsächlich in unmittelbarer Nähe einer Herde befand. Der neue Erlass ermöglicht eine regelrechte Jagd auf die scheuen Raubtiere.

In Lothringen, wo sich Wölfe nachweislich seit 2011 wieder angesiedelt haben, wird bereits zum zweiten Mal auf diese Maßnahme zurückgegriffen. 2014 war der Erlass durch die Präfektur des Départements Meuse noch vom Verwaltungsgericht in Nancy gestoppt worden, nachdem Tierschützer dagegen geklagt hatten. Auch dieses Mal hat der Hilfe- und Vermittlungsverein für Tiere Aspa

Die eigentliche geschützte Tierart der Wölfe ist in den Vogesen zum Freiwild erklärt worden.

aus den Vogesen einen Gang vor den Richter angekündigt. Am Freitag soll sich das oberste Verwaltungsgericht Frankreichs (Staatsrat) in Paris damit befassen. Stoppt es den Erlass, muss die Jagd unmittelbar eingestellt werden.

Doch bis die Sache entschieden ist, könnten die ersten Wölfe bereits erlegt worden sein. Denn den Jägern und Züchtern aus den betroffenen Kommunen wurde die Unterstützung der „Wolf-Brigade“zugesichert. Dieses Team aus erfahrenen Jägern gehört zum französischen Amt für Jagd und Wildtiere und ist frankreichweit im Einsatz in Gegenden, in denen Wölfe eine Gefahr darstellen.

Das wollen die Tierschützer in den Vogesen rund um den Aspa-Vorsitzenden Nicolas Simonet um jeden Preis verhindern. „Wir werden die Jagd mit allen Mitteln stören“, sagte Simonet gestern der SZ. Während in den Vogesen mehrere Wölfe angesiedelt sind, geht er davon aus, dass es sich im Flachland lediglich um einen einzigen Wolf handelt, der immer wieder gesichtet werde. Somit würde Frankreich mit seinem Abschuss gegen die Berner Konvention verstoßen, die dem Wolf einen strengen Artenschutz in ganz Europa gewährt und dessen Tötung nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt. „Für den Zeitraum 2016-2017 dürfen in ganz Frankreich 36 Wölfe getötet werden. Diese Zahl wurde jetzt schon erreicht, demnach wären neue Abschüsse absolut illegal“, empört sich Simonet. Er ist zuversichtlich, dass der Staatsrat zugunsten der Wölfe entscheiden wird. Bis dahin appellierte er an die Tierfreunde, sich Tag und Nacht den Jägern in den Weg zu stellen.

 

Ähnlich waren die Wolfsfreunde aus den Vogesen bereits im vergangenen August vorgegangen (wir berichteten). Damals ging es darum, eine Wolfszählung durch das französische Forstamt (ONCFS) zu verhindern. Nach Ansicht der Tierschützer sollte unter dem Deckmantel einer Zählung die Anzahl an Wölfen festgelegt werden, um diese später zum Abschuss freizugeben.

9.12.2016 der widerstand gegen die grossraubtierkonzepte des bundes wächst!

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9.12.2016 deutschland: einige gedanken zum absoluten wolfschutz

Wird es im 2019 über 1700 Wölfe geben?

 

Wolfsschutz nicht aufweichen ??

 

So ist es pünktlich zur 87. Umweltministerkonferenz auf der Seite des N A B U zu lesen.

Indien möge mir verzeihen, man hat Angst um seine heilige Kuh! Ist ja alles verständlich, wenn man jahrelang als Verband am Wolf bestens verdient hat. Welcher Betrieb gibt gerne sein wichtigstes Profitcenter preis.

 

Was dann kommt, sind allerdings Rundumschläge aus der Mottenkiste, dass es nur so staubt. Doch bitte schön der Reihe nach:

 

  • Das Papier der umweltpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktionen, unter dem Namen „Dresdner Resolution“ bekannt, darf getrost als Angriff auf das Allerheiligste verstanden werden. Den Schutzstatus einer Art korrekt zu begründen und dann herabzusetzen, weil sie ihrer Populationsdynamik folgend konstant um 35 % p.a. vermehrt, könnte man als Erfolg des Artenschutzes bewerten, aber das ist beim NABU nicht gewollt.

 

  • Es wird eine berechtigte Frage gestellt: „Nicht ob, sondern wie wir mit dem Wolf leben können, ist die entscheidende Frage.“ Diese Frage sollte man tunlichst von den Ländern beantworten lassen, die historisch den Umgang mit dem Wolf nicht verlernt haben. Dabei haben sie eines gemeinsam: Übergriffe auf Nutztiere haben dort regelmäßig tödliche Folgen für den Wolf. Sei es durch Abschuss, Fang oder Vergiften, sei es legal oder illegal, es ist Fakt. Wer die Frage nach dem „WIE“ für Deutschland langfristig beantworten möchte möge sich doch bitte an legal realisierbaren Möglichkeiten für eine ökologische und naturschutzgerechte Weidewirtschaft orientieren.

 

  • JA, die aktuellen Zuwachsraten der Wolfspopulation in DE sind normal. Niemand will es bestreiten. Alleine der Fakt, dass wir aktuell nach konservativer Schätzung 650 - 700, bei eben diesem Zuwachs bis 2019 über 1.700 Wölfe im Lande haben werden, wirft die Frage auf, wie mit so einer Entwicklung „nachhaltig“ umzugehen ist. Immer so weiter schützen führt zu wenig seriösen Rechenexempeln, in denen an einem imaginären Punkt der Knick in der Vermehrungskurve kommen soll. Wer für die bis dahin eingetretenen Folgen aufkommen möchte - bitte melden - der NABU wird es nicht sein

 

  • NEIN, die Bestandsentwicklung des Wolfes an eine von Jägern falsch verstandene Hege und daraus resultierend historisch höchste Schalenwildbestände koppeln zu wollen, bedarf schon einer besonderen Logik und völlig fehlenden Verständnisses biologischer Zusammenhänge in der Kulturlandschaft. Intensivere Nutzung in Land- und Forstwirtschaft haben ganz einfach mehr Nahrung und Deckung, damit auch mehr Lebensraumkapazität für diese Arten geschaffen. Wenn dieser Nahrungsreichtum ursächlich für die Zunahme der Wölfe wäre, warum frisst er dann Schafe?

 

Man kann sich die eigene Welt schön einfach reden, wenn man dabei nicht über den Tellerrand schaut. Es mag auch noch gehen, wenn man das seiner eigenen Klientel spendenwirksam verkaufen will. Fordert man aber mit solchen Thesen einen NABU-gerechten Umbau unserer Kulturlandschaft, geht genau das vor die Hunde (oder deren Stammväter), was sich die Altvorderen dieses Verbandes einmal auf die Fahnen geschrieben haben: Der Naturschutz.

 

An einem Punkt ist dem NABU gerne Recht zu geben: Ein grenzüberschreitendes Monitoring z.B. mit Polen mit einer ebensolchen Bewertung der hiesigen Wolfpopulation, so wie es die LCIE seit 2008 empfiehlt, wäre sehr zu begrüßen. Die kleinteilige Bewertung des Erhaltungszustandes einer Art  innerhalb politischer Grenzen oder gar biogeografischer Regionen, mag für Weinbergschnecke oder Feldhamster gerechtfertigt sein. Für den Wolf, der bei seiner Ausbreitung in Mitteleuropa bis zu nachgewiesenen 1500 km zurücklegen kann, ist das glatter Humbug, von dem die EU schnellstens abrücken sollte.

 

Nimmt man eine Bewertung dieser inzwischen regelmäßig umgetauften „deutsch-westpolnischen“ oder „Mitteleuropäischen Flachland“ oder „Zentraleuropäischen“ Wolfspopulation nach den Empfehlungen der LCIE vor, so dürften es zwischen Weichsel und Weser 2015/16 nach deutschen und polnischen Quellen ca. 120 Rudel oder Paare gewesen sein. Das ergibt ein Minimum von 240 adulten Tieren im abgelaufenen Monitoringjahr (bis 30.04.16). Nehmen wir den regelmäßigen Zuwachs von 35 % p.a. hinzu, kommen wir für dieses Jahr auf ca. 320 Tiere. Die Richtlinien der IUCN betrachten 250 adulte Tiere in einer Population bereits als Grenzwert für eine günstige Referenzpopulationsgröße, sofern diese nicht isoliert ist. Dies wird nach vorliegenden enetischen Nachweisen und der aktuellen Verbreitungskarte für Polen heute nur noch ein gnadenloser Hardliner behaupten. Wer dabei auf entsprechende Seiten der IUCN zur Roten Liste schaut, kann das dort sogar noch finden - mit einem Herstellungsdatum aus 2006. Seitdem hat sich diese Population ihrer Biologie folgend verzwanzigfacht

 

Die Frage ist, ob und wann Politik dies erkennen will. Für zwischenzeitlich eintretende negative Folgen für Natur und Weidetierhaltung tragen diejenigen die Verantwortung, die heute nicht bereit sind, vorausschauend zu handeln - wenn sie bis dahin nicht abgewählt sind.

 

 

Spätestens dann wird sich der NABU nach einer neuen heiligen Kuh umsehen müssen.

 

9.12.2016 schweiz = deutschland?

Wird nichts unternommen und lässt man den Wolfsbestand ungehindert ansteigen?

 

Bei einer flächendeckenden Population werden wir uns auch an solche Bilder gewöhnen müssen.

Bild 2016: Mutterkuhherde in Deutschland

08.12.2016 frankreich: werden die 10'000 dieses jahr überschritten?

 

Riss-Statistik aus Frankreich per Ende November 2016. Über 9'000 Verluste trotz Herdenschutz! Befürchtungen gehen dahin, dass die 10-Tausender Marke dieses Jahr überschritten wird!

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3.12.2016 wolfsbestände sollen reguliert werden können

Dem Wolf gehts ans Fell

Geschützte Wölfe in der Schweiz sollen unter bestimmten Voraussetzungen geschossen werden dürfen und die Bündner Regierung begrüsst diese Neuerung. Sie hat jedoch bezüglich der vom Bund geplanten gegenseitigen Anerkennung von kantonalen Jagdpatenten bedenken.

 

Mit der Teilrevision des eidgenössischen Jagdgesetzes setze der Bund eine Motion des Bündner Ständerates Stefan Engler (CVP) um. Demnach sollen Wolfsbestände künftig unter bestimmten Voraussetzungen geschossen werden können, wie Regierungsrat Mario Cavigelli gegenüber TV Südostschweiz betont:

 

Das Interview finden Sie hier

 

3.12.2016 résumé zur abstimmung: park adula

Parc Adula und Berglandwirtschaft


Die Medien schreiben jetzt, nach dem Nein zum Parc Adula, alles mögliche über die Gründe für ein Nein. Die stark betroffenen Landwirtschaft und die Bauern werden mit keinem Wort erwähnt. Die Bauern jedoch, ihre Familien, mobilisierte Freunde, befreundetet Konsumenten, verbundene Handwerker usw. haben bei diesem Entscheid eine massgebliche Rolle gespielt.

Je näher man an dem zentralen Berg Rheinwaldhorn/Adula mit der Greina usw. kommt, je mehr ist das Gebiet, auch heute noch aktiv von Land- und Alpwirtschaft geprägt. Vor allem auf Bündner Seite und auch im sehr wichtigen Gebiet um Blenio u.a..


Einige der Gemeinden auf der Südseite sind nicht mehr so aktiv stark landwirtschaftlich geprägt, was die Anzahl der Betrieb anbelangt. Die Mehrheit dort sind nicht Bauern. Das erklärt den hohe Ja-Anteil.

Das Resultat ist auch klar ein Zeichen der Bauern, dass sie ihre Alpwirtschaft nicht gefährden wollen, mit dem "Rewilding“ (wieder Wildnis-Schaffen) und dem Schaffen von Grossrauptierreservaten mitten in den Alpwirtschaftlich genutzten Gebieten. Sie haben erkannt, dass auch wenn die Berner Konvention fällt und der Wolf jagbar wird, die Pärke ein bleibendes, nicht versiegendes Reservoir an neuen Wölfen bedeutet, weil er dort geschützt bleibt. Wölfe und später auch Bären, die in der Umgebungszone grosse Schäden anrichten können.

In der Kernzone allein sind 27% der Fläche Alpweiden, die außerdem laut Charta auf 15 % hätten reduziert werden sollen. D.h. auf 12% weniger Alpfläche, keinen jährliche Nutzen mehr und auch keine Sömmerungsbeiträge mehr zu erwirtschaften sind und absehbar auch immer mehr Restriktionen kommen werden, weil diese Weidewirtschaft in der Kernzone nicht wirklich erwünscht ist. Zusammen mit der Kernzone und der Umgebungszone sind es 20.000 ha Alpweiden in und um den Park, die betroffen sind. 20.000 ha Alpweiden und entsprechende Berglandwirtschaft mit all den Heuwiesen.

 

Generell waren grosse Bedenken überhaupt, die Umgebungszone würde unter die Fuchtel der Naturschützer und des Bundesamt für Umwelt geraten, die das Projekt massgeblich finanziell unterstützen. Und diese Angst war auch bei den Nicht-Bauern präsent. Da waren wir vereint.

Dass das von den Medien nicht erwähnt wird, zeigt wie weit weg unsere Gesellschaft von uns Bauern entfernt ist und es nicht wahrnimmt. Denn fährt man durch die Landschaft, so ist es offensichtlich, dass es grossmehrheitlich Bauernland ist. Wandert man da, so sieht man auch, das es viele bewirtschaftete Alpen gibt.

Sicher ist, dass wenn viele der Gemeinden nicht so landwirtschaftlich geprägt wären, es nie zu so einem Resultat gekommen wäre. In vielen Gemeinden war es da knapp oder Ja, wo nur noch wenige Bauern sind.

 

Georges Stoffel, Avers

 

 

3.12.2016 Bauernverband ostwestfalen-Lippe - wolf gefährdet die landwirtschaft

Der Bauernverband in der Region Ostwestfalen-Lippe sieht in der Verbreitung des Wolfes bei uns eine zunehmende Gefahr für die Landwirtschaft.

 

Vor allem Landwirte, die Schafe und andere Tiere auf Weiden halten, befürchten hohe Kosten - durch zum Beispiel mehr Zäune. Wölfe hätten in Niedersachsen schon Jungrinder gerissen. Die Landwirte kritisieren auch den Wolfsmanagementplan der Landesregierung; die dort festgelegte Entschädigung für getötete Tiere sei viel zu gering.

 

In OWL war in diesem und im vergangenen Jahr mehrmals ein Wolf gesichtet worden - unter anderem in den Kreisen Gütersloh, Lippe und Paderborn. Ende März hatte ein Wolf in Lippe Ziegen gerissen. Das Tier kam aus einem Rudel in Cuxhaven.

 

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24.11.2016 gemeindepräsident von nufenen gegen den parc adula

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24.11.2016 wallis: tagebuch zur wolfspräsenz

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23.11.2016 jagd auf wölfe in der slowakei eröffnet

In der Slowakei hat die Jagdsaison auf Wölfe begonnen. Das Landwirtschaftsministerium in Bratislava hat in der Zeit bis Mitte Jänner insgesamt 70 Exemplare zum Abschuss freigegeben, 20 weniger als vor einem Jahr, wie örtliche Medien heute berichteten. Tierschützer fordern seit Langem, Wölfe in der Slowakei wie in den umliegenden Staaten ganzjährig zu schützen.

In einem Gebiet erlaubt das Ministerium in dieser Saison sogar die Gesellschaftsjagd mit bis zu 30 Teilnehmern - eine Entscheidung, die nicht nur von Tierschützern, sondern auch von der staatlichen Naturschutzbehörde kritisiert wurde. Überall sonst dürfen nur einzelne Jäger auf die Pirsch gehen.

Die Zahl der Wölfe in der Slowakei wird nach unterschiedlichen Untersuchungen auf 170 bis 400 Tiere geschätzt. Die Raubtiere waren im 19. Jahrhundert in Mitteleuropa nahezu ausgerottet worden, weil sie als angebliche Jagdschädlinge verschrien waren.

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23.11.2016 wallis - rudel festgestellt - unmut und beschuldigungen

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20.11.2016 schweizer tierschutz sts will schafhaltung lokal verbieten und informiert leider falsch!

Der Schweizer Tierschutz STS will die Schafhaltung lokal verbieten und beruft sich auf eine veraltete Studie die uns auch voliegt.

Leider entspricht diese Studie nicht der aktuellen Situation und wurde damals schon kritisch und nicht als repräsentativ betrachtet. Zu dieser Zeit hatte es in der Schweiz nur einzelne Wölfe und ein Rudel (Calandarudel). Heute haben wir in der Schweiz mindestens 40 Wölfe und 3 wenn nicht schon 4 Rudel!

In der Schweiz gingen dieses Jahr schon ca. 413 Verluste an Haus- und Nutztieren auf das Konto der Wölfe, obwohl noch nie soviel in den Herdenschutz investiert wurde. Die Verluste waren selbst in geschützten Herden massiv.

 

BITTE ARGUMENTIEREN SIE MIT FAKTEN!

DEM TAGESANZEIGER WÜRDE EINE GUTE RECHERCHE BESSER ANSTEHEN!

 

413 VERLUSTE BEI 40 WÖLFEN!

3000 VERLUSTE BEI 300 WÖLFEN? 

BEI 65 RUDELN WERDEN VIEL MEHR WÖLFE DA SEIN ALS HIER SUGGERIERT WIRD!

 

Legende zu den Bildern:

Bild 1: aktuelle Risse und Verluste 2016

Bild 2: Präsentation KORA.CH "Zum Heulen" an den Wildtiertagen Lyss 22.3.2013 - Grün geeignete Lebensräume und mögliche Anzahl Wölfe

Bild 4: Frankreich: Immer mehr Risse bei verstärktem Herdenschutz! Die Franzosen sagen ganz klar: "Herdenschutz funktioniert nicht."

Tagesanzeiger: Samstag 29. November 2014 01:40

 

Nicht der Wolf ist der grösste Feind des Schafes

 

4000 Schafe sterben pro Jahr, weil sie sich selbst überlassen sind. 200 werden Opfer von Raubtieren. Tierschützer verlangen eine bessere Behirtung.

 

Stefan Häne
@stefan_haene

 

Sie erfrieren, verhungern, stürzen ab, erkranken, verfangen sich im Stacheldraht oder werden vom Blitz getroffen: Auf den Schweizer Alpen kommen pro Jahr mehr als 4000 Schafe auf diese Weise um. Viele von ihnen sterben einen einsamen, qualvollen Tod. Die Öffentlichkeit erfährt zumeist nichts davon. Denn Tierschicksale, die sich für Schlagzeilen eignen, sind in der Regel aus anderem Stoff gewoben: zum Beispiel Schafe, die in einer Blutlache liegen, ­gerissen von einem Wolf, Bären oder Luchs. In Kontrast zur medialen Aufmerksamkeit steht die Zahl der so getöteten Tiere, sind es doch «nur» 200.

 

Die Gefährdung der rund 230'000 Schafe auf Schweizer Alpen geht also weniger von Grossraubtieren aus als vielmehr von der Nachlässigkeit des Menschen, der die Tiere zu wenig gut oder gar nicht behirtet. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls der Schweizer Tierschutz (STS). Er fordert deshalb bessere Haltungsbedingungen. Anfang Dezember wird er dazu eine Petition lancieren. Dem Tagesanzeiger.ch/Newsnet liegt der Vorstoss im Wortlaut vor. Demnach sollen Schafe genügend künstliche und natürliche Unterstände sowie sicheren Zugang zu Wasser erhalten. Auch soll auf der Alp gelten, was im Talgebiet bereits Pflicht ist: eine tägliche Kontrolle der Herden. Auch sollen die Behörden ausserhalb des Alpauf- und -abzugs stichprobenweise checken, ob die Tiere gesund sind. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) bezeichnet die Forderungen als plausibel: Kranke Nutztiere gefährden die ­Gesundheit von Wildtieren, indem sie Krankheitserreger übertragen.

 

Im Visier hat der STS die Schafhalter, die heute vom Bund jährlich mit 40 bis 50 Millionen Franken unterstützt werden. Wird etwa ein Schaf gerissen, erhalten die Besitzer als Entschädigung bis zu 1600 Franken. Künftig soll es nur noch Geld bei einer mustergültigen Tierhaltung geben. Eine solche Politik, stellt auch das Bafu klar, käme den Nutz- und Wildtieren gleichermassen zugute und würde überdies die Bundeskasse entlasten.

 

Politiker orten Übel beim Wolf

 

Die Politik indes ortet das Problem woanders. Unter dem Eindruck, dass sich der Wolf in der Schweiz wieder ausbreitet und zuweilen Nutztiere reisst, hat der Ständerat diesen Sommer beschlossen, den Schutz des Wolfs zu lockern. Tierschützer sehen darin einen Angriff auf die Berner Konvention – jenes internationale Übereinkommen, das die Schweiz unterzeichnet hat und dem Wolf den Status einer streng geschützten Art einräumt. Praktisch diskussionslos und ohne Abstimmung überwies die kleine Kammer einen Vorstoss von Stefan Engler (CVP). Der Bündner Ständerat fordert darin eine Anpassung des Jagdgesetzes, um den Bestand zu regulieren. Die Behörden sollen künftig für ein bestimmtes Gebiet eine maximal tolerierbare Zahl Wölfe festlegen können. Statt wie bisher dem Schutz des Wolfs erste Priorität beizumessen, sollen sie die Interessen von Landwirtschaft, Jagd, Sicherheit und Tourismus gleich hoch gewichten. Heute darf ein Wolf mit einer Ausnahmebewilligung nur abgeschossen werden, wenn er Schafe reisst, grosse Schäden beim Wild anrichtet oder Menschen erheblich gefährdet.

 

In der kommenden Woche wird der Nationalrat den Vorstoss behandeln. Englers Vorschlag, den der Bundesrat zur Annahme empfiehlt, scheint auch im Zweitrat mehrheitsfähig. Der STS hält es für falsch, den Schutzstatus des Wolfs, aber auch anderer Grossraubtiere zu lockern. Geschäftsführer Hansuli ­Huber wirft der Politik vor, falsche Prioritäten zu setzen. Da werde eine ungenügende Schafhaltung mit Bundesgeldern belohnt, während gleichzeitig Grossraubtiere zu Sündenböcken gestempelt würden, ärgert er sich.

 

Schafhaltung lokal verbieten

 

Mit seinen Vorschlägen provoziert der Schweizer Tierschutz Kritik. «Das Bild von den Schafhaltern, die sich nicht um ihre Tiere kümmern, ist eine Fälschung», sagt Ständerat Engler. Er wisse von Familienbetrieben, die eine enge Beziehung zu ihren Tieren pflegten und einen grossen Aufwand dafür verwendeten, tiergerechte Bedingungen für ihre Herde zu erhalten. Dass es vorbildliche Haltungen gibt, bestreiten die Tierschützer nicht. Doch sei dies eben längst nicht der Regelfall. Um die Realität auf den Alpen möglichst präzise zu erfassen, hat der STS diesen Herbst Bergwanderer dazu aufgerufen, Beobachtungen von zurückgelassenen Schafen zu melden. Das Resultat: Es wurden Herden gesichtet, in denen die Hälfte aller Tiere hink­­te. Schafe, die verirrt am Rand eines Gletschers standen. Schafe, die abstürzten und tot auf der Strasse landeten, so geschehen auf dem Furkapass.

 

Die Feldstudie hat den STS in seinem Kurs bestärkt. Er will den Alpbetrieb mit Schafen und Ziegen überall dort verbieten, wo die Behirtung aus topografischen Gründen nicht möglich ist, etwa weil das Gelände zu abschüssig ist. Auch das Bafu sieht darin die Chance, Nutztieren das Leben zu retten, denn 90 Prozent der Wolfsrisse geschähen auf den Sömmerungsalpen in ungeschützten ­Situationen. Für Ständerat Engler hingegen wäre eine permanente Überwachung gleichbedeutend mit dem Ende der Kleintierhaltung im alpinen Gebiet. «Der Aufwand würde für die Tierhalter so unverhältnismässig gross, dass sie darauf verzichten würden», sagt er und fragt: «Wer pflegte dann noch die Landschaft? Von der Verbuschung bis zum unzugänglichen Reservat wäre es nicht mehr weit.»

 

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20.11.2016 höchstzahl an rissen seit je - tortz intensivstem herdenschutz der jemals getätigt wurde! 400 tiere gingen verloren!

20.11.2016 dresder resolution der cdu und csu zum wolfsmanagement!

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18.11.2016 die vereinigung zum schutz von jagd- und nutztieren vor grossraubtieren in der zentralschweiz wurde erfolgreich gegründet

Am Freitag, 18.11.2016 wurde unser Verein offiziell in Rothenthurm gegründet. Wir danken den über 550 Besucher aus allen Kantonen der Zentralschweiz die uns in unserer Idee unterstützen und anwesend waren. Ganz herzliche Gratulation den beiden gewählten Präsidenten Ruedi Fässler und Franz Püntener. Ein herzliches Dankeschön an unseren Dachverband und unsere Partner Vereinigungen aus der ganzen Schweiz die uns mit ihren Voten unterstützten. Ebenfalls geht ein grosser Dank an Nationalrat Marcel Dettling für sein engagiertes Grusswort.

 

SIND SIE AUS DER ZENTRALSCHWEIZ UND TEILEN DIE INTERESSEN - DANN WERDEN SIE MITGLIED!

 

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17.11.2016 deutschland: demo in bauzen

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15.11.2016 zaunhöhe für den tatortwolf (wolfshybride - Wolfshund - mischling) nano - ca. 3 meter wird als ausbruchssicher erachtet

NANO der Tatortwolf ist ein Wolfshund, Wolfsmischling oder Hybride. Nano hat Ähnlichkeit mit den sogenannten Wölfe in Deutschland.  

 

Beachten Sie die Zaunhöhen für die Wolfsgehege! 3 Meter mit Elektrolitzen wird anscheinend als sicher erachtet. Warum soll dann ein 1,4 Meter hoher Schutzzaun vor dem Eindringen der "Wölfe" schützen, wenn der Schutzzaun gegen Ausbrechen  3 Meter hoch sein soll?

 

Wir können unsere Tier nicht so halten! Es ist unnatürlich, die Flächen können von Wildtieren nicht mehr genutzt werden und der Finanzielle- sowie der Arbeitsaufwand lässt sich nicht bewältigen!

 

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DIE ÄUSSERE UMZÄUNUNG MISST FAST ODER GANZ 3 METER HÖHE UND IST ZUSÄTZLICH MIT ELEKTROLITZEN GESICHERT!

DIE GEHEGE SIND INNERHALB MIT ÜBER 2 METER HOHEN ZÄUNEN UND ELEKTROLITZEN GESICHERT!

14.11.2016 wallis: unklarheit über die aussage zur rudelbildung von staatsrat melly - einige walliser fragen sich ob melly gelogen hat?

Hat Staatsrat Melly den Grossen Rat angelogen?

Auf verschiedene von C-Parlamentariern aufgeworfenen Fragen zum Wolfsrudel in der Augstbordregion hat Staatsrat Melly an der Grossratssession vom letzten Freitag geantwortet. Dabei hat er sich bei der zentralen Frage nach der Bestätigung eines Jungwolfes auf die durchgeführte DNA Analyse berufen. Bei dieser Analyse hat der Staatsrat mittels einer Medienmitteilung vom 25.10.2016 bekannt gegeben, dass Spuren von M59 und neu einem weiblichen F22 bestätigt wurden. Am gleichen Datum wird im Walliser Boten der Dienstchef für Jagd und Fischerei Peter Scheibler wie folgt zitiert: „Das vorliegende Analyseresultat ist aber kein genetischer Nachweis für ein Wolfsjunges. Aus der Analyse lassen sich keine verwandtschaftlichen Beziehungen zu anderen bekannten Wölfen herauslesen“ Im gleichen Bericht hat Herr Luca Fumagalli der Uni Lausanne und Verantwortlicher für die DNA Analysen sich unter anderem wie folgt geäussert: „ Es ist bei Wölfen aufgrund von Genanalysen einfacher, einzelne Tiere als Mutter oder Vater auszuschliessen. Um einen hundertprozentigen Verwandtschaftsnachweis zu erbringen, ist eine viel grössere Zahl von Genmerkmalen nötig, als hingegen zur Bestimmung eines einzelnen Tieres erforderlich ist. Dementsprechend zeit- und kostenintensiv gestaltet sich eine solche Untersuchung- ohne Garantie auf Erfolg.“
Die bisherigen Medienmitteillungen des Kantons und die Äusserungen der Verantwortlichen in den Medien sind dabei in krassem Widerspruch zum Bestätigungsversuch des Rudels von Staatsrat Melly im Grossrat.
Für den Verein Lebensraum Wallis gibt es noch weitere Ungereimtheiten. Gemäss schriftlicher Mitteilung der Dienststelle für Jagd und Fischerei steht fest, dass der Kanton Wallis die Privatperson, welche die Jungwölfe gesichtet hat, nicht kennt. Und dann stellt sich noch die Frage, warum der Kanton plötzlich nicht mehr von Jungwölfen des Rudels sondern bereits von Jungtieren spricht.
Was hat der Kanton Wallis in diesem Dossier alles zu verbergen? Warum versucht man weiterhin ein Rudel vorzuschieben um damit dem Bund die Verantwortung zu übertragen? Diese politische Haltung ist weder im Interesse der Bevölkerung noch der direkt betroffenen Landwirtschaft.

Lalden, 13.11.2016      Verein Lebensraum Wallis ohne Grossraubtiere

 

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14.11.2016 wallis: weitere rissen in vorschriftsgemäss geschützter herde!

Medienmitteilung 13. November 2016

Ergisch – Wolf reisst fünf Schafe trotz zwei Herdenschutzhunden

Am Samstag 12. Nov. 2016 hat ein Wolf am Dorfrand in Ergisch fünf Schafe gerissen. Ein weiteres schwer verletztes Schaf musste erschossen werden. Die Herde war in einem Knotengitterzaun gehalten und zusätzlich gemäss den behördlichen Herdenschutzauflagen von Bund und Kanton von zwei Herdenschutzhunden bewacht worden. Der zuständige Wildhüter und der kantonale Herdenschutzbeauftragte waren vor Ort und haben den erneuten Angriff auf eine Nutztierherde bestätigt.

Die Risszahl steigt weiter an!

14.11.2016 glarner wolf indentifiziert

M71 lief im September einem Jäger vor die Linse. Amt für Wald und Fischerei GL

Beim Glarner Wolf handelt sich um einen Rüden aus der italienisch-französisch-schweizerischen Alpenpopulation. Das Tier wurde vorher noch nirgends genetisch erfasst, weshalb es die die Bezeichnung M71 erhält, wie die Glarner Jagdbehörden heute mitteilen. Über das Alter des Tieres können keine Angaben gemacht werden.

Ein Jäger konnte den Wolf Anfang September auf Video aufnehmen. Drei Tage später wurden im Talalpgebiet zwei tote Schafe gefunden, an denen DNA-Proben genommen wurden. Ob das Tier immer noch das Glarnerland durchstreift oder weiter gezogen ist, ist unbekannt. (SDA)

 

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14.11.2016 wildhüter mussten 4 kälber erlegen

Unseren Informationen zufolge wurden die Rinder durch die Präsenz von Wölfen so scheu, dass diese nicht mehr eingefangen werden konnten.

Richtet man den Blick ins Ausland, wird es einem klar, dass Rinder und Pferde sehrwohl ins Beutespecktrum der sogenannten Wölfe gehören!

Die Gefahr besteht auch, dass ganze Herden aus den Umzäunungen getrieben werden und es zu schweren Verkehrsunfällen kommen. Wir haben dann ein Problem der HAFTUNG!

Ein Kalb ruht auf einer Wiese. Symbolbild Marco Hartmann

 

Vier Kälber aus dem Calanda erlegt:

Aus Angst wollten sie nicht mehr zurück: nun mussten vier Kälber deshalb erlegt werden.

 

Vier Jungtiere der Hinteren Alp oberhalb von Untervaz mussten von der Wildhut erlegt werden. Die Tiere hatten sich Ende Sommer von der Herde gelöst und liessen sich nach Alpabfahrt trotz mehreren Versuchen nicht mehr einfangen. Weshalb die Kälber so verschreckt waren, ist unklar. «Wir haben so etwas noch nie erlebt», sagt Stefan Geissmann, Weidfachchef der Untervazer Alpen. «Die Kälber waren gut an Menschen gewöhnt und machten auch die Viehtriebe mit.»

 

Gemäss dem Kantonstierarzt Rolf Hanimann kommt es hin und wieder vor, dass Schafe oder Ziegen während des Alpsommers Reissaus nehmen. «Von Jungvieh habe ich so etwas aber noch nie gehört.» Die Tiere wurden auch vom kantonalen Amt für Jagd und Fischerei beobachtet: Sie befanden sich im Revier des Calanda-Wolfsrudels. (us)

 

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14.11.2016 deutschland: landvolk sieht weidetierhaltung durch wölfe bedroht

Nach mehreren Wolfsrissen von Rindern hat das Landvolk vor einem Aus der Weidehaltung im Norden Niedersachsens gewarnt. Die Tierhalter an der Küste seien "hochgradig alarmiert", nachdem ein amtlich bekanntes Rudel wiederholt Rinder auf der Weide angegriffen habe, sagte Jan Heusmann vom Landvolkkreisverband Wesermünde am Montag. "Auf unseren weitläufigen Wiesen mit den zahlreichen Gräben sind sie leichte Beute für den Wolf." Diese Einschätzung sei keine Einzelmeinung, sondern die Position des Verbandes, sagte die Sprecherin des Landvolks Niedersachsen gegenüber NDR.de

 

Wölfe verändern ihr Verhalten

Äußerst problematisch sei, dass die Wölfe ihr Verhaltensmuster geändert und gelernt hätten, auch größere Tiere wie Jungrinder und tragende Rinder zu stellen, sagte Heusmann der Agentur dpa. Zwischen Cuxhaven und Stade seien einige Tiere zudem nicht durch den für den Wolf typischen Kehlbiss getötet worden, sondern quasi bei lebendigem Leib aufgefressen worden.

 

Schutz der Tiere kaum möglich

Gegen die Wölfe können sich die Tierhalter laut Heusmann nicht wirksam schützen. Die ausgedehnten Grünlandflächen seien von unzähligen Gräben durchzogen. "Wir können hier mit Zäunen, egal welcher Bauart, keinen Hochsicherheitstrakt installieren", sagte Heusmann. Nicola Georgy vom Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) verwies darauf, dass das Land künftig auch für Rinderhalter die Anschaffung von wolfsabweisenden Herdenschutzmaßnahmen fördere. Bezuschusst würden in vielen Gemeinden der Landkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg (Wümme) wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen wie Elektrozäune und Schutzhunde.

 

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14.11.2016 deutschland - mütiz: 400 kg schweres jungrind von wolf attackiert

Der Wolf ist damals nicht zufällig ausgestorben, da haben sich unsere Vorfahren auch was dabei gedacht, erklärte der Präsident des Landesbauernverbandes Detlef Kurreck, der im Betrieb ebenfalls Rinder hält. Wer die Landschaft so offen behalten will, darf die Rinderhaltung nicht weiter erschweren. Die Bauern fordern seit langem Obergrenzen für die Raubtiere. Es ist immer leicht von manchen Leuten gesagt, dass man mit Wölfen leben muss, meinte Kurreck, aber schwer verletzte Schafe und Rinder sind auch kein schöner Anblick.

Agrarminister Backhaus sagte dem Betrieb in Niendorf eine Entschädigung zu und will bei der nächsten Umweltministerkonferenz im November „angesichts der anhaltend dynamischen Entwicklung und weiterer Erkenntnisse zu Aktions- und Lebensräumen“ über die Wölfe reden. Was andere eine Obergrenze nennen, bezeichnet Backhaus als „Definition eines günstigen Erhaltungszustandes, um gegebenenfalls weitere Maßnahmen einleiten zu können“.

In Mecklenburg-Vorpommern sollen derzeit etwa 50 Isegrims leben. In Brandenburg , wo es auch schon Wolfsattacken gegen Rinder gab, deutlich mehr Wölfe.

 

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14.11.2016 tote kälber: bauern fordern wölfe abschiessen!

Potsdam - Blutig und brutal zerrissen liegen die toten Kälber auf den Wiesen in Brandenburg. Dreizehn Jungtiere haben die Wölfe in diesem Jahr schon getötet. Im vergangenen Jahr waren es drei. Die Zahl steigt ständig - jetzt fordern Bauern, dass Wölfe wieder erschossen werden dürfen. Zum Schutz der anderen Tiere.

 

 

 

Der Anblick war für Bio-Landwirt Frank Michelchen (51) aus Leibsch im Unterspreewald ein Schock. „Da lag das kleine Kälbchen, nur eine Woche alt, tot und aufgerissen auf der Weide.“ Es ist bereits das zweite Kalb, dass der Wolf dem Besitzer von 46 Mutterkühen raubte. „Wir sind sehr traurig. Die Tiere liegen uns am Herzen.“ Zudem ist es ein finanzieller Verlust, 900 Euro hätte das Tier schlachtreif gebracht.

 

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14.11.2016 russland: kinder schützen sich auf dem schulweg mit äxten vor wölfen und bären

Im Winter sei der Schulweg besonders gefährlich. Sie hätten durch Schneebedeckten Wald zu laufen. Ein Wolf hätte sie auf dem Weg zur Schule bedroht, so dass die Kinder wieder nach Hause flüchten mussten.

 

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14.11.2016 griechenland: arravani werden von wölfen gefressen!

Allgemein, Arravani News, Arravani Videos, Arravani Zuchtgeschichte

 

Wölfe!! Der tägliche Kampf ums Überleben der Pferde in den Bergen

 

Der Schein trügt ! - Im Scheinwerferlicht taucht plötzlich eine Herde von Pferden auf. Kühe oder Schafe am Straßenrand, das kennt man ja. Aber Pferde? Halb blockieren sie die schmale Straße, halb grasen sie daneben. Neugierig blicken sie auf die Lichter und das dazugehörige Gefährt. Von Scheu keine Spur. Die schlanken Tiere sind ebenso schön, wie sie stolz und unabhängig wirken. Arravanis ! manche sind grau gescheckt, manche bräunlich, andere schwarz. Und eines ist besonders auffällig: Ihre Mähnen scheinen gepflegt zu sein. Sie sind wohl ausgebrochen, denkt der unbedarfte Autofahrer – doch weit gefehlt: Hier in den Bergen unweit der albanischen Grenze lebt eine der letzten Herden von Arravanis in Europa. Diese Arravanis sind ausgesetzt, die Bauern haben kein Geld mehr sie zu versorgen und haben sie in den Bergen frei gelassen. Manche Pferde tragen wie die Rinder Ohrmarken damit die Bauern sie auseinander halten können.

 

 

Wenn es kalt wird, suchen die Wildpferde die Höhen auf. Warum, weil sie vor den Wölfen fliehen wollen. Manchmal liegt der Schnee dort so hoch, dass sie sich kaum bewegen können und Lebensgefahr droht – nicht wegen der Kälte, sondern wegen der Wölfe. Ein Angriff wurde beobachtet. „Plötzlich färbte sich der Schnee rot“, erinnert man  sich. „Ein Wolf hatte ein Fohlen offenbar an der Halsschlagader erwischt, und die Meute machte sich schnell über ihre Beute her.“

 

 

Manche  Fohlen haben noch nicht mal Luft geschnappt und werden gerissen! Das Rudel, wittert bereits 4 Tage vor der Geburt, das die Stute unruhig ist. Wenn es so weit ist und die Stute beginnt schwer zu atmen und zu schwitzen warten sie geduldig.

 

 

Wenn die Stute beginnt sich hin zu legen, kommen sie aus ihrem Versteck und wenn das Fohlen geboren ist verjagen sie die Stute und machen sich über das frisch geborene Fohlen her.

 

 

In Manchen fällen,wo die Stute hilflos ist reißen sie die Stute auch während der Geburt!

 

 

Auch wenn die Wölfe die Pferde Herde „nur“ Jagen, stolpern  die Tiere und brechen sich die Beine wo sie dann dem Rudel ausgeliefert sind.

 

 

Die Bauern die die Pferde besitzen machen sich da nichts draus und der Tierarzt ist zu weit weg. Von ca. 50 Fohlen überleben nur 3- 4 Tiere der Bestand schrumpft also dramatisch! zur zeit leben ca 150 Arravanis dort oben und der Bestand könnte diesen Winter auf 120 – 130 Tiere schrumpfen da dies einer der schlimmsten Winter in Griechenland ist.

 

 

Diese Freiheit ist eine Freiheit auf Zeit!

 

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9.11.2016 Deutschland: erstmals amtlich bestätigt: Wolf reisst nachweislich ein rind in Mecklenburg-vorpommern

Aus dieser Herde stammt das getötete Zuchtrind: Foto Dénise Schulze

Genetische Untersuchungen bestätigten die Vermutung, dass im Oktober ein Wolf eine Rinderherde bei Niendorf (Landkreis Ludwigslust- Parchim) angegriffen hat, teilte das Agrarministerium am Mittwoch mit. Dabei war ein Jungrind so schwer verletzt worden, dass es getötet werden musste. Dem Tierhalter stehen für die tote Färse vom Land Kompensationszahlungen gemäß der «Förderrichtlinie Wolf» zu. 

 

Im Gegensatz zu Schafen und Ziegen ist für Rinder nicht festgelegt, wie sie im Wolfsgebiet zu schützen sind, um die Voraussetzung für eine Entschädigung zu erfüllen. Experten gehen laut Ministerium davon aus, dass Wolfsübergriffe auf Rinderherden Einzelfälle bleiben, da Rinder grundsätzlich wehrhafte Tiere sind. Derzeit werde aber geprüft, ob bei bestimmten Tierhaltern zusätzliche Vorkehrungen zum Herdenschutz sinnvoll sind.

 

2015 war im Kreis Ludwigslust-Parchim bereits ein neugeborenes Kalb getötet worden. Es konnte aber nicht nachgewiesen werden, ob ein Wolf oder ein Hund der Angreifer war.  

 

 

Agrar- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) kündigte an, der Wolf werde auf der Umweltministerkonferenz Ende November in Berlin auf Initiative Mecklenburg-Vorpommerns ein Thema sein. Offensichtlich will Backhaus eine Diskussion darüber anschieben, wie mit den wachsenden Wolfsbeständen in Deutschland künftig umgegangen werden soll und was der optimale Umfang der Wolfspopulation wäre.

 

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7.11.2016 risse 2016

Die traurige Bilanz der Verluste an unseren Haus- und Nutztieren bis heute.  

 

Die Zahlen wurden von uns erhoben und wir bemühen uns die Risse genau zu notieren. Leider ist es nicht immer einfach an die korrekten Zahlen zu gelangen. 

 

Wir befürchten, dass mit der Zunahme der Wölfe die Risse explosionsartig ansteigen werden.

7.11.2016 die bündner älpler/-innen verein hat die zeichen der zeit erkannt und tritt dem verein lebensräume ohne grossraubtiere bei!

Die Mitglieder des Vereins der Bündner Älpler/-innen machen sich sorgen über die Ausbreitung der Grossraubtiere. Dies drück sich nun offen mit dem Beitritt zum Verein Lebensräume ohne Grossraubtiere aus.

 

Es ist verständlich, da genau die Alpbewirtschafter als erste von der Bedrohung für das Vieh betroffen sein werden. Wir begrüssen den Mut zur klaren Haltung. Es ist wichtig, dass sich die Betroffen Gehör verschaffen und die Problematik der Grossraubtiere der städtischen Bevölkerung näher bringt. 

 

Bündner Tagblatt 7.11.2016

5.11.2016 wir schliessen uns diesen aussagen vollumfänglich an

5.11.2016 ein kommentar aus dem wallis zu den neusten rissen

Wolfs-Risse in Ergisch / Obermatten trotz zweifachen Herdenschutzmassnahmen!!! WAS NOCH?

Viele Bauern in der Augstbordregion nutzen die Herbstweiden nicht mehr. Viel lieber bringen sie Maschinen zum Einsatz und silieren das Futter. --> Ob dies naturfreundlicher ist, dürfen gerne die Befürworter der Grossraubtiere beantworten!

Diejenigen Bauern, welche die Tiere noch auf den Wiesen und Weiden fressen lassen, leisten einen enormen Aufwand. --> Ob dies verhältnismässig ist, interessiert die Befürworter der Grossraubtiere wohl kaum!

Zum Einsatz von Herdenschutzhunden: Offensives Verhalten und störendes Gebell bei jeder kleinsten Bewegung bei jeder Tages- und Nachtzeit sprechen nicht für Ruhe und Erholung. Bei einem Wolfsangriff scheinen die Herdenschutzhunde dann schlussendlich doch nicht das gewünschte Verhalten zu zeigen. --> Ob Herdenschutzhunde schlussendlich als Herdenschutz tauglich sind, können die Befürworter von Grossraubtieren aus der Ferne wohl kaum beurteilen!

Bilder der Risse in Ergisch / Obermatten

5.11.2016 augstbordregion: der wolf beisst sich in ergisch fest

Nach den jüngsten Vorfällen in Ergisch verlangt Lebensraum Wallis ohne Grossraubtiere vom Kanton einmal mehr Antworten zum Wolfsdossier. Quelle: Gruppe Wolf Schweiz/A. Dettling

Diese Bild zeigt keine schweizer "Wolf". Vermutlich wurde das Bild in Kanada geschossen....dieses Tier hat keine wolftypische Fellzeichnung.

 

Mittwoch- und Donnerstagnacht hat ein Wolf in Obermatten bei Ergisch je ein Schaf gerissen. Dies trotz Herdenschutzhunden und Zäunen.

04.11.2016, 17:10

 

Laut Mitteilung des Vereins Lebensraum Wallis ohne Grossraubtiere hat Meister Isegrim in Obermatten bei Ergisch erneut zugeschlagen. In den Nächten von Mittwoch und Donnerstag soll er je ein Schaf gerissen haben. Die Angriffe erfolgten in einer eingezäunten Weide nach Vorgaben des Bafu und rund 30 Meter von zwei angebundenen Herdenschutzhunden entfernt, die sich an die Schafherden gewöhnen sollen. 

 

Zweifel an Glaubwürdigkeit des Kantons

Diese Tatsache beweise einmal mehr, dass die Wölfe jegliche Scheu vor der Zivilisation verloren hätten, heisst es weiter. Der betroffene Züchter habe in den letzten Jahren durch Wolfsangriffe 75 Schafe verloren. Davon allein 21 in diesem Jahr. "Wo sind die Antworten des Kantons?", fragt der Verein Lebensraum Wallis ohne Grossraubtiere in der Mitteilung. Ende Oktober hat dieser informiert, dass die veröffentlichten Analysen des Kantons ein Wolfsrudel nicht bestätigen können. Er fordert die Regierung deshalb erneut auf, in diesem Bereich umgehend Klarheit zu schaffen und die gestellten Fragen zu beantworten.

 

 

Die fehlende Reaktion liesse den Eindruck entstehen, dass die Verantwortlichen der Dienststelle und der Staatsrat weiter auf Zeit spielen und damit sowohl die betroffenen Nutztierhalter wie auch die Gemeinden und die Bevölkerung der Augstbordregion im Regen stehenlassen würden. Dazu passe auch die Veröffentlichung im Amtsblatt vom Freitag, in der keinerlei Hinweise zum Wolfsrudel zu finden seien. Mit dieser Vorgehensweise und der Informationspolitik verspiele sich der Kanton jede Glaubwürdigkeit in diesem Dossier. Den Spekulationen und der Willkür seien damit Tür und Tor geöffnet, heisst es weiter./jm

 

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04.11.2016 die schwerwiegenden folgend der wiederkehr des wolfes in frankreich - in voller länge!

Dieser Film schlug nach der Premiere in Deutsch hohe Wellen. Jetzt in voller Länge und ungekürzt!

 

IN FRANKREICH FUNKTIONIERT DER HERDENSCHUTZ NICHT!

 

3.11.2016 MDR - sendung exakt vom 2.11.16 - Prof. Dr. Michael Stubbe:" Der zenit der bestandesdichte ist erreicht!"

Der renommierte Wildbiologe Prof. Dr. Michael Stubbe:"Nirgends auf der Welt gibt es so eine Bestandesdichte von Wölfen wie in Sachsen. Der Zenit ist erreicht."

 

"Die Politik muss handeln, zwar jetzt und nicht erst morgen!"

 

Ab minute 2:03 

 

2.11.2016 bündner tagblatt zum anlass in cazis

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Bündner Tagblatt zur Filmvorführung in Cazis - Pdf für den Download
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1.11.2016 grosser erfolg des aufschlussreichen films von bruno lecomte in der bündner arena - cazis

Bruno Lecomte: Bauer, Filmemacher und Aktivist

Vielen Dank für den unermüdlichen Einsatz bei der Produktion deiner investigativen Filme!

MERCI BRUNO!

Von links nach rechts: Hermann Plump, Wendelin Schmücker (Deutscher Brufsschäfer- und Schafzuchtverband; Pressesprecher), Georges Stoffel, Jolanda Derungs, Gerd Dumke (Deutscher Brufsschäfer- und Schafzuchtverband; Präsident)

Die Filmpremiere von "Die schwerwiegenden Folgen der Wiederkehr des Wolfes in Frankreich" darf als Grosserfolg gewertet werden.

 

Bei Filmbeginn zählte man über 300 interessierte Personen, mehrheitlich aus Graubünden aber auch aus den angrenzenden Kantonen in der Bündner Arena (Cazis), die gespannt auf den Filmstart warteten.

Der Film "Die schwerwiegenden Folgen der Wiederkehr des Wolfes in Frankreich" von Bruno Lecomte wurde von den drei engagierten Personen Georges Stoffel, Jolanda Derungs und Hermann Plump ins Deutsche synchronisiert.

Auf eindrückliche Weise zeigt der Film die unüberwindbaren Probleme mit den Wölfen in Frankreich, mit gut 20 Jahren "Wolfserfahrung".

Es kamen betroffene Personen, Herdenschutzexperten und Weidewirtschaftsexperten zu Wort. Der Herdenschutz in Frankreich funktioniert nicht und die Weidetierhalter sind durch den Wolf in ihrer Existenz bedroht. So stark, dass viele schon bewaffnet ihre Herden schützen, aufhören müssen, keine Nachfolger finden oder auf die baldige Pensionierung hoffen.

 

Der Film zeigt ein ganz gegenteiliges Bild, als uns in der Schweiz glaubhaft zu machen versucht wird.

 

Bei der anschliesenden Diskussion wurde nüchtern argumentiert und die Fragen druch Bruno Lecomte und die Organisatoren beantwortet.

 

Eine prägnannte Haltung bekam man zu spüren:

Das natürliche RECHT eines Hirten und Tierhalters sei es, seine Tiere vor Gefahr zu schützen und im Notfall SELBST zu handeln. Dies ist seit Urzeiten so, kein Mensch sieht untätig zu, wenn seine in Obhut stehenden Tiere bedroht werden, sei es ein Unwetter, eine Krankheit, ein Dieb oder eben ein Raubtier, dass im Begriff ist die Herde anzugreiffen.

 

Eindrücklich war auch der Speiseplan der sogenannten Wölfe in Frankreich und Deutschland.  In Frankreich und Deutschland sind Risse an folgenden Nutz- und Haustieren schon längst an der Tagesordnung:

 

  • Herdenschutzhunde
  • Hirtenhunde
  • Fohlen
  • Ponys
  • Kalbernde Kühe
  • Kälber
  • Federvieh
  • Schafe
  • Ziegen

 

Der gute Rat aus dem nahen Ausland war, dass alle Tierhalter, seien es Pferdehalter, Hundebesitzer oder Weidetierhalter zusammen stehen müssen, damit sich ihre Tiere nicht auf Hochsicherheitsweiden bewegen müssen.

 

1.11.2016 walliser zweifeln an rudelbildung - rudel konnte bis jetzt von offizieller stelle nicht nachgewiesen werden!

Wolf reisst drei weitere Schafe in Ergisch - Rudelbildung im Wallis konnte von offizieller Stelle nicht nachgewiesen werden. Verliessen sich die Behörden auf eine Falschmeldung? Wurde der Kanton gezielt falsch informiert, damit die schadenstiftenden Wölfe nicht entnommen werden konnten! War das Bild mit dem Jungwolf im Wallis eine Fälschung?